Die geplante Reformierung des BAföG bringt finanzielle Änderungen mit sich. Diese wirken sich für Schüler und Studenten positiv aus. Die Änderungen wollen wir euch heute kompakt zusammenfassen. Es handelt sich um das 25. BAföG Änderungsgesetz.

BAföG – Sieben Prozent mehr Geld

Jeder, der BAföG bezieht und zukünftig beziehen wird, soll sieben Prozent mehr Geld erhalten. Diese Verbesserung wird zu Beginn von Schule und Studium im Herbst 2016 umgesetzt. Zu dieser Zeit soll ebenfalls der Wohnzuschlag um 250 € erhöht werden, was steigenden Mietpreisen entgegenwirkt. Für BAföG Bezieher, die nicht mehr bei ihren Eltern wohnen, sind dann nicht mehr maximal 670 €, sondern bis zu 735 € Förderung möglich.

Einkommen und Minijob

Weitere Anhebungen im Bereich um das BAföG herum, wird es bei den Einkommensfreibeträgen mit einer Erhöhung um 7% geben. Dadurch ergibt sich für etwa zusätzlich 110 000 Studenten und Schüler ein Anspruch auf das BAföG. Wer in seiner Ausbildung bislang ein Vermögen von 5200 € ohne Anrechnung haben durfte, kann mit den neuen Änderungen nochmals 2300 € mehr zurücklegen, ohne Kürzungen befürchten zu müssen. Es werden also maximal 7500€ Vermögen bei der Berechnung des BAföGs zum Vorteil der Auszubildenden nicht berücksichtigt.

Ein Minijob wird bis zur vollen Höhe von 450 €/Monat ebenfalls nicht zum Nachteil bei der BAföG Berechnung.

Familie und Ausbildung

Studenten oder Schüler mit Kind erhalten künftig einheitlich 130 €, statt den bislang 113 € für das erste und 80 € für jedes weitere Kind. Was die Abschlagszahlungen für Ausbildungsanfänger angeht, gibt es ebenfalls etwas bessere Aussichten. Dauerte die Bearbeitung von Erstanträgen länger, gab es vorübergehend 360 € – ungeachtet der finanziellen Situation. Mit den Änderungen sind bis zu 80 % des voraussichtlich zustehenden Betrages möglich.

Weitere kleine Änderungen gab es zudem im Bereich des Bachelor und Masterstudiums in puncto Vorabprüfung der Förderfähigkeit und die Förderungsverlängerung um bis zu 2 Monate beim Übergang vom Bachelor- zum Masterstudium.

Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung